Der Japankäfer (Popillia japonica) stammt ursprünglich aus Japan. In Italien wurde der Käfer erstmals im Jahr 2014 festgestellt.
Mit Fallensystemen auf Basis von Sexuallockstoffen kann das massenhafte Auftreten der Schädlinge sehr gut begrenzt werden.
Kompaktinfos unserer Biofalle:
Wirkfläche: 300m²
Wirkdauer des Lockstoffs: 7 Wochen
Biologie und Morphologie
Der Japankäfer entwickelt eine Generation pro Jahr, in kälteren Gebieten kann sich nur alle zwei Jahre eine Generation entwickeln. Die Weibchen legen 40 – 60 Eier in den oberen Bodenschichten auf Grünland- oder Ackerflächen ab. Im Spätsommer schlüpfen die Larven. Die gesamte Entwicklung sowie die Überwinterung erfolgen im Boden. Nach einem Puppenstadium von 1 – 3 Wochen schlüpfen die adulten Käfer von Mitte Mai bis Juni.
Die ausgewachsenen Käfer weisen einen ovalen Körper auf und erreichen eine Länge von 8 – 11 mm und eine Breite von 5 – 7 mm. Körper und Halsschild sind glänzend grün.
Die Larven haben eine grauweiße Farbe und sind von bräunlichen Härchen bedeckt. Der Kopf ist gelb-bräunlich mit dunklen Mundwerkzeugen.
Wirtspflanzen
Der Wirtspflanzenkreis umfasst 300 Pflanzenarten; wirtschaftlicher Schaden wurde bislang an 100 Pflanzenarten festgestellt.
Zu den wichtigsten Wirtspflanzen gehören Apfel, Birne, Steinobst, Weinrebe, Rose, Beeren, Mais, Spargel, Ahorn, Linde, und Ulme.
Schadbild
Die adulten Käfer fressen -meist in Gruppen- an den oberirdischen Pflanzenteilen (Blätter, Blüten, Früchte), was zu Schäden führt. Weitere Schäden werden von den im Boden lebenden Larven verursacht, da sich diese von Pflanzenwurzeln ernähren. Bei starkem Befall kann die gesamte Grasnarbe absterben. Besonders betroffen sind bewässerte landwirtschaftliche Flächen, Sportplätze und Parks.

