Die Jahreszeit hat sich definitiv dem Aufstieg, der zunehmenden Tageslänge und den ansteigenden Temperaturen, zugewandt – ein wohltuendes Gefühl.

Die Verlockung den Winterklamotten zu entkommen, die Shorts und T-Shirts ihrer Bestimmung zuzuführen, ja das sind so sporadisch aufkommende Gedanken und heiter stimmende Gefühle, jetzt im April.

Wenn auch der April seiner ambivalenten Rolle meist gerecht wird. Laue Nächte spielen im Widerstreit mit frostiger Finsterkeit ihr Spiel – wie auch den Sommer erinnernde Tage im Wechselspiel mit kalten Winden aus dem arktischen Norden.

Wer auch immer sich dem gärtnerischen Tun anvertraut, hat sich jetzt im April, der dem Monat eigenen Spannung zu stellen. Es gilt an verlockend warmen Tagen der Versuchung zu widerstehen, Basilikum, Tomaten, oder gar Gurken zu pflanzen, es sei denn man ist Besitzer eines kleinen Gewächshauses oder Frühbeets. Es gilt sich alter, vermeintlich überholter Bauernregeln zu erinnern – dass eben der Mai noch nicht in der Tür steht, und dass die nächste Frostnacht, der, oder die nächsten Eisheiligen auf ihren Auftritt warten.

Im Pflanzen und Säen werden wir uns also auf die robusteren Pflanzen, jene die eine Frostnacht nicht allzu erschreckt, beschränken; es gibt ja deren Viele: für den Balkon und das Blumenbeet wählen wir den frostfesten Goldlack, Mohn, die Nemesie oder Primel, das Vergissmeinnicht und Violen, um die populärsten zu nennen; im Gemüsegarten widerstehen die meisten Salate, Kohlgemüse, Rettich-Arten, Mangold, rote und gelbe Beete, Kresse, auch Lauch und Sellerie der oft widrigen April-Witterung. Gegebenenfalls wird eine Vlies-Abdeckung, dem pflanzlichen Gedeihen Vorschub leisten.

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