„Gräser und Farne bringen in die Gartenbilder das Wunder des Natürlichen“ – so der große deutsche Gärtner und Gartenphilosoph Karl Förster. Damit beschrieb er aufs Treffendste die Besonderheit der Gräser, nämlich

ihre absolute Natürlichkeit. Ob alleine, in Kombination mit Stauden oder in großen Massenpflanzungen, Gräsern ist ihre Natürlichkeit nicht zu nehmen.

In der Gartenkultur führten die Gräser – wie wir sie heute kennen und lieben – lange fast keine Rolle. Zuerst fanden nur einige, sagen wir einmal markante Arten, wie das Pampasgras, der Blauschwingel oder das Lampenputzergras Einlass in die Gärten der 70er Jahre.

Vermutlich nicht aus Zufall kam der große Eroberungszug der Gräser über Umwegen aus den USA zu uns. Geprägt von den Weiten des Nordostens, hat der in die Staaten ausgewanderte Deutsche Wolfgang Öhme einen sowohl für Amerika als auch Europa neuen Stil der Staudenverwendung erfunden.

Gräser und Stauden hat er in Anlehnung an die Natürlichkeit der Prärie in bisher ungekannter Großzügigkeit ausgepflanzt – das Ergebnis waren Gärten deren Integration in die Landschaft so perfekt war, dass man nicht sagen konnte wo der Garten endet und die Landschaft beginnt.

Im Spätsommer laufen die Ziergräser zu ihrer Hochform auf. Sie bezaubern im Herbst durch ihr anmutiges Erscheinungsbild, ihre sich sanft im Wind wiegenden Blätter und Halme und durch ihre Struktur. Da nun die Hauptblütezeit vorbei ist, treten andere Eigenschaften der Pflanzen deutlicher hervor und bieten neue sinnliche Erfahrungen und Eindrücke.

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