Weiße Gärten sind ideal für Nachtschwärmer – aber nicht nur.

Neben ihrer Leuchtkraft im Abendlicht haben weiße Gärten eine besonders edle Ausstrahlung und sind Ausdruck von gediegener Schlichtheit, es sind Gärten für Puristen.

Im Weißen Garten wird das Farbspektrum bewusst reduziert, es kommen nur Pflanzen mit weißen Blüten und weiß panaschierten Blättern zum Einsatz (mit Abstufungen zu Grau und Silber). Abgesehen davon lebt das Weiß erst durch seine Nachbarschaft zum Grün der begleitenden Pflanzen.

Wie schon angedeutet wirkt Weiß besonders am Abend. Wenn warme Farben wie Rot oder Gelb nach Sonnenuntergang schon erloschen sind, leuchtet das Weiß bis zum Einbruch der Finsternis. Deshalb ist es für Gartenbereiche die abends besucht werden ideal, erlangt es zudem mit gezielter Beleuchtung neuerliche Strahlkraft.

Fast jeder Garten hat Schattenbereiche für welche eine weiße Bepflanzung wie geschaffen ist: immergrüne Hecken, dunkle Innenhöfe oder Beete an der Nordseite von Gebäuden rufen geradezu danach mit Weiß aufgehellt zu werden. Man braucht sich vor keinem Standort fürchten, denn das Pflanzenreich hält interessanterweise bei fast allen Arten solche mit weiß bereit.

Sollen die Pflanzen die Szene beherrschen, muss die Farbwahl der Beläge und sonstigen Strukturen gut abgewogen sein. Beläge in grauem Naturstein ordnen sich unter – weiße Materialien steigern den Gesamteffekt noch mehr.

Mit Vorsicht kann man gewisse Elemente mit Schwarz einfügen, so sind dunkle Wasserbecken wie ein geheimnisvoller Spiegel der die Seele dieser Gärten reflektiert.

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