Nach allem was wir bisher über Schwimmteiche gehört haben, sind Nährstoffe die Ursache Nr. 1 für trübes, unansehnliches Wasser, sprich Algenwachstum.

Tatsächlich weisen übermäßig wachsende Algen auf ein Überangebot freier Nährstoffe im Wasser hin, wobei das Gewicht auf „frei“ und „Überangebot“ liegt. Das Wasser von Schwimmteichen sollte sich langfristig im nährstoffarmen bis mäßig nährstoffreichen Bereich einpendeln, um von optimaler Badewasserqualität zu sein. Deshalb könnte man vereinfacht formulieren: „wenig = gut“.

Tatsächlich wird beim Bau eines fachgerecht angelegten Schwimmteichs alles daran gesetzt, die anfängliche Nährstofffracht in den Baustoffen und dem Füllwasser so niedrig wie möglich zu halten. Bei den für die Wasserreinigung so wichtigen Unterwasserpflanzen gibt es verschiedenste Arten, welche sich auch in dem angestrebten nährstoffarmen Milieu zurechtfinden, bzw. deren Nische sich genau dort befindet.  Diese müssen also auch nicht gedüngt zu werden.

Eine Düngung mit speziellen Düngern sollte eigentlich nur für stark zehrende Wasserpflanzen in Frage kommen, die wir „trotzdem“ wegen ihres Schmuckwerts im Schwimmteich haben wollen. Dies sind in erster Linie Seerosen und sonstige wegen ihrer Blütenpracht begehrte Uferpflanzen, wie z.B. Pontederia, Iris, Sumpfhibiskus, Lotosblumen usw.

Damit diese nun zufriedenstellend wachsen und blühen ohne für den ganzen Teich ein Problem zu werden, werden sie in gesonderte Bereiche mit reichlich speziellem Substrat und Dünger gepflanzt. Hierfür kommen nur eigens zusammengestellte Wasserpflanzendünger in Frage, welche neben Kali und Stickstoff mit Spurenelementen angereichert sind – aber garantiert keinen Phosphor enthalten dürfen.

Zur Düngung werden die Nährsalze mit toniger Erde zu einer knetigen Masse vermengt und im Gefrierfach zu Würfeln, Kügelchen oder Stäbchen gefroren. Im Frühjahr werden die Uferpflanzen, die Seerosen wohl erst bei für Tauchgänge zumutbarerer Wassertemperatur gedüngt. Je nach Größe der Pflanzen werden 1 bis 3 Düngeportionen im äußeren Wurzelbereich ins Substrat gesteckt.

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