Im Winter blühen wenige Blumen – die Christrose macht da eine Ausnahme und verschönt uns die Zeit um das Weihnachtsfest. Zwischen den letzten Blüten im alten Jahr und den ersten im Neuen verbindet die Christrose die Kalenderjahre. Helleborus niger entstammen dem Mittelmeergebiet. Wir kennen sie in natürlichem Vorkommen aus den Gardasee-Bergen und dem Südtiroler Unterland. Die Pflanzen sind aber auch darüber hinaus gut frostfest. Am liebsten wächst die Christrose am leicht feuchten Gehölzrand oder halbsonnig. Ein durch Gebäudeteile oder das Gelände geschützter Standort, gepaart mit einer schützenden Mulchschicht aus gefallenem Laub, und einen durchlässigen, lehm- und kalkhaltigen Boden, ist das geeignete Habitat der Christrose. Beherzigen wir diese – ein gutes Gedeihen voraussetzenden Gegebenheiten, wird uns die Christrose über einen langen Zeitraum mit ihrer mittwinterlichen Blüte erfreuen. Die botanischen Verwandten der Christrose, die sogenannten Lenzrosen (Helleborus orientalis) stammen aus dem gebirgigen Vorderasien; diese Art und ihre Hybriden bieten ein farbenfrohes Sortenspektrum, von weiß-rosa, über gelbgrün bis zu fast schwarz. Die Lenzrose blüht, wie ihr deutscher Name verdeutlicht, im Spätwinter ab Februar bis in den April, und empfiehlt sich wertvolle Blüten-Verbindung zwischen Winter und Frühling.

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