Wer Ceanothus – diese Ceanothus – das erste Mal in Blüte sieht, kann es einfach nicht fassen. Diese Pflanze, diese Blüte hat so etwas beeindruckendes, erhabenes als sei sie nicht von hier. Trotzdem wirkt sie absolut nicht

durch klatschige Opulenz wie viele Gewächse aus den Tropen, sondern zeigt sich vom Aufbau her in sehr natürlicher Art.

Hartes Holz, ledrige Blätter …

Bei Ceanothus x Concha ist während der Blüte der ganze Strauch mit einer unglaublichen Fülle kleiner Blütenstände – etwa vergleichbar jenen eines Lavendels – übersät, so dass das dunkel glänzende Grün der Blätter darunter kaum sichtbar wird.

Das Gesamtbild wirkt trotzdem nie überlastet, im Gegenteil, der Strauch wirkt extrem leicht, fast schwebend unter der tief-blauen Blüte welche gegen Ende April beginnt und sich bis Ende Mai – Juni hinzieht.

Born in the USA: von den ca. 60 bekannten Ceanothus – Arten stammen deren 50 aus Kalifornien wo sie entlang der Westküste typisch mediterranes Klima vorfinden. Dort sind sie Bestandteil der Chaparral genannten immergrünen Eichenwaldvegetation, vergleichbar der italienischen Macchie. Hier wie dort herrschen recht regenreiche milde Winter, heiße und trockene Sommer.

Ceanothus haben eine rasche Anfangsentwicklung und erreichen in wenigen Jahren ihre Endgröße. Was die Buschfeuer in der Natur, ist im Garten die Schere. Regelmäßiger jährlicher Rückschnitt erhält die Pflanzen vital.

Düngen – speziell mit Stickstoff – ist verboten. Da sie über Wurzelpilze selbst Stickstoff ansammeln können, hätte eine Zusatzdüngung eine schädliche Wirkung. Ebenso wie gut gemeintes Wasser leicht zum Verderben führen kann oder zumindest die Lebensdauer drastisch verkürzt.

Bei der Wahl des Pflanzplatzes sowie der Bodenvorbereitung ist hingegen gärtnerisches Tun durchaus gefragt. Bei unserem Klima sollte man für Ceanothus geschützte Südlagen auswählen, geschützt vor allem gegen spätwinterliche Nordwinde. Auch sollte der Boden gut durchlässig sein bzw. gemacht werden durch Untermischen von Schotter und Sand und nicht zu kalkhaltig sein.

Wer es zur Blüte nicht an die Westcoast schafft: zwischen Meran und Algund sind bereits mehrere Strauch – Ceanothus Standorte bekannt.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen